Brüche

Es sind die künstlich erzeugten Brüche, in der Beziehung, die nach keinen Brüchen sondern fortschreitender Entwicklung schreit, welche die Schere zwischen dem Wollen und dem Müssen, in eine, gestützt durch die Träger der Unnatürlichkeit,  unüberwindbare Brücke verwandelt. 

Denn nichts ist dem Gefühl ferner, als die Entzweiung nach der Vereinigung, das Ankommen durch ein Auseinanderreißen zu ersetzen. Diese Ambivalenz entsteht in dem Wiederspruch des Wollens und des Müssens. Der Wille, pulsiert durch das starke Herz, bis in die Fingerspitzen. Er will sich ausbreiten, erforschen, sich erleben, voranschreiten. Welche unnatürliche Haltung ihn jedoch hemmt und den Weg der Entwicklung verkennt, ist der Zwang. Der Wille, der beflügelt durch die Freiheit, auskostet, was der Zwang ihn nimmt, wird gezwungen, zu einem Kompromiss, welcher weder dem Zwang noch dem Willen dient. Der Kompromiss und die Erduldung erwarten Toleranz. In dieser Toleranz versteckt sich jedoch die Unterdrückung des wahren Sinnes. Es ist die selbstgewählte Bestimmung, die nun nicht mehr die Wahl hat. Der schwere Mantel, welcher sich auf die Konturen der Bestimmung legt, erstickt den Durst nach Luft in seinen Keimen. Der Kompromiss ist nichts anderes als die Akzeptanz einer widersprüchlichen Vereinigung, welche die weiteste Fremdheit ineinander aufbringt. 

Das Innere und das Äußere Leben kämpfen nun um Relevanz. Die Kommunikationsfelder vertauschen sich. Das individuell Innere spricht nicht mehr zu dem Inneren des anderen Individuums. Nun spricht das Äußere zu dem Verlangen des Inneren. Das Innere kann das Äußere nicht für sich gewinnen, da das Äußere mit mehr Druck des scheinbar Substanziellsten ausgestattet ist. Auf der Relevanzsskala wird das Äußere auf das Innere herabschauen, weil das Innere verzichtbarer ist. Es kann dem Druck des Äußeren nicht standhalten und verliert. 

Die Bestimmung des äußeren kann durch die eigene Erschaffung des pulsierenden Inneren in Symbiose zur Außenwelt erfolgen. In dieser Dynamik nimmt das Innere die Form der Aktivität an. Die Rollen von Aktivität und Passivität werden vertauscht. Ohne diesen Wechsel, unterliegt das Innere der Auflage zur Passivität, durch die Annahme des Äußeren.

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